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Busunglück in Katalonien: Alle 13 Todesopfer Studentinnen

Bei dem schweren Busunglück im Nordosten Spaniens sind nach Angaben des katalanischen Innenministeriums 13 Studentinnen getötet worden. Mehr als 40

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Busunglück in Katalonien: Alle 13 Todesopfer Studentinnen

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Bei dem schweren Busunglück im Nordosten Spaniens sind nach Angaben des katalanischen Innenministeriums 13 Studentinnen getötet worden.

Meinung

Sie hatten je 20 Euro für den Ausflug gezahlt

Mehr als 40 Menschen wurden bei dem Unfall in der Nähe von Tarragona zwischen Valencia und Barcelona am Sonntagmorgen verletzt.

Auch Deutsche waren Rettungsdiensten zufolge unter den Insassen des verunglückten
Reisebusses. An Bord seien Erasmus-Studenten aus insgesamt 19 Ländern gewesen.

euronews-Reporter Francisco Fuentes sagte in der Nähe von Tarragona:

“Das verunglückte Fahrzeug gehörte zu einer Gruppe von fünf gemeinsam gecharterten Bussen. Die meisten Passagiere waren Studenten der Universität Barcelona. Sie hatten jeweils 20 Euro für den Ausflug gezahlt.”

Das größte Problem bei der Identifizierung der Opfer: Auf der Rückfahrt vom Volksfest in Valencia waren die Sitzplätze nicht mehr – wie bei der Hinfahrt – konkret einzelnen Passagieren zugeordnet.

Der katalanische Innenminister Jordi Jané erklärte:

“Wir werden jetzt Analysen mit genetischem Material durchführen. Dabei vergleichen wir DNA von möglichen Opfern mit DNA-Spuren vom Unglücksort. Das wird zur Identifizierung der Opfer beitragen.”

Ein Drogen- und Alkoholtest beim Busfahrer fiel negativ aus. Als Ursache für die Kollision auf der Gegenfahrbahn des Busses vermutet das Innenministerium menschliches Versagen.