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Fluglotsenstreik in Frankreich sorgt weiter für Verzögerungen und Ausfälle

In Frankreich sind wegen eines Fluglotsenstreiks am Montag erneut zahlreiche Flugverbindungen ausgefallen. Betroffen sind vor allem Inlandsflüge aber

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Fluglotsenstreik in Frankreich sorgt weiter für Verzögerungen und Ausfälle

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In Frankreich sind wegen eines Fluglotsenstreiks am Montag erneut zahlreiche Flugverbindungen ausgefallen. Betroffen sind vor allem Inlandsflüge aber auch einige internationale Verbindungen an sechs Flughäfen, darunter Paris-Orly, Marseille, Nizza und Lyon.

Die französischen Fluglotsen beklagen unter anderem Stellenstreichungen, Ressourcenmangel und veraltete Technologie in den Leitzentralen – trotz jährlicher Investitionen, die sich laut der französischen Aufsichtsbehörde für Zivilluftfahrt (DGAC) auf rund 250 Millionen Euro belaufen.

“Wir sind die Situation leid, den dauernden Stellenabbau und die ausbleibenden oder ausweichenden Antworten des Managements”, sagt Laurent Bertin, Chef der Fluglotsengewerkschaft UNSA.

Schon am Sonntag kam es Ausfällen und Verzögerungen. Am Montag waren die Gesellschaften wegen der angekündigten Arbeitsniederlegungen aufgefordert, rund 20 Prozent ihrer Flüge zu streichen. In Paris-Orly und Marseille waren jedoch gut ein Drittel der Verbindungen betroffen.