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USA und Kuba streben weitere Annäherung an

Ungeachet bestehender Meinungsverschiedenheiten wollen die USA und Kuba ihre Beziehungen weiter annähern. Nach seiner Unterredung mit dem kubanischen

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USA und Kuba streben weitere Annäherung an

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Ungeachet bestehender Meinungsverschiedenheiten wollen die USA und Kuba ihre Beziehungen weiter annähern. Nach seiner Unterredung mit dem kubanischen Staatspräsidenten Raúl Castro in Havanna betonte US-Präsident Barack Obama, dass Wandel durch Annäherung erzielt werden solle. Und er sicherte zu, dass “die Zukunft der Kubaner von den Kubanern entschieden werde, von niemandem sonst”.

“Präsident Castro, Sie haben in Panama gesagt, dass wir heute in Dingen anderer Meinung sein können, in denen wir morgen übereinstimmen. Das war in den vergangenen 15 Monaten vor diesem Besuch sicherlich der Fall. Und heute kann ich feststellen, dass wir an vielen Fronten bei der Normalisierung der Beziehungen Fortschritte unternehmen”, sagte Obama.

Besonders umstritten ist die Menschenrechtslage in Kuba. Von Journalisten auf politische Gefangene in Kuba angesprochen, erklärte Präsident Castro, dass es in Kuba keine politischen Gefangenen gebe:

“Geben Sie mir eine Liste dieser politischen Gefangenen. Geben Sie sie mir jetzt gleich. Und wenn es diese politischen Gefangenen wirklich gibt, dann werden sie noch heute Abend vor Anbruch der Nacht freigelassen”, versprach Castro.

Castro forderte Obama unter anderem dazu auf, die Wirtschaftsbeschränkungen gegen sein Land zu beenden.

Αm Morgen hatte Obama am Denkmal für den kubanischen Unabhängigkeitshelden José Martí auf dem Revolutionsplatz von Havanna einen Kranz niedergelegt. Οbama ist der erste US-Präsident seit Calvin Coolidge 1928, der die Karibik-Insel besucht.