Eilmeldung

Eilmeldung

Anschläge von Brüssel - Sicherheits-Reflexe weltweit

Zusätzliche bewaffnete Polizisten auf den Straßen, Spürhunde und erhöhte Sicherheitskontrollen an den Flughäfen wurden weltweit nach den Angriffen

Sie lesen gerade:

Anschläge von Brüssel - Sicherheits-Reflexe weltweit

Schriftgrösse Aa Aa

Zusätzliche bewaffnete Polizisten auf den Straßen, Spürhunde und erhöhte Sicherheitskontrollen an den Flughäfen wurden weltweit nach den Angriffen in Belgien eingesetzt.

DEUTSCHLAND: Wie andere EU-Staaten hat Deutschland seine Sicherheitsvorkehrungen hochgefahren. Bundespolizisten kontrollieren verstärkt an Flughäfen und Bahnhöfen, zum Teil robuster als üblich ausgestattet. Die Sicherheitsvorkehrungen an Airports wurden verstärkt, Flüge nach Brüssel gestrichen.

Der Hochgeschwindigkeitszug Thalys stellte seine Fahrten über Belgien zunächst ein und die Deutsche Bahn ihren Zugverkehr zwischen Aachen und Brüssel. Im Grenzraum zu Belgien, und auch zu den Niederlanden und Luxemburg wurden die Kontrollen intensiviert – nicht zuletzt um zu verhindern, dass mögliche Täter oder Komplizen der
Anschläge aus Belgien flüchten.

Das Auswärtige Amt richtete einen Krisenstab ein.

FRANKREICH: Laut Innenminister Bernard Cazeneuve sind an Flughäfen, Bahnhöfen und U-Bahn-Linien 1.600 zusätzliche Polizisten im Einsatz.

GROßBRITANNIEN: An Flughäfen wie Heathrow, Gatwick, Glasgow und Manchester, wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt, Premierminister David Cameron hat das Notfall-Gremium COBRA der Regierung einberufen. Eurostar-Züge zwischen London und Brüssel-Midi wurden ausgesetzt.

NEW YORK: Zusätzliche Elite-Anti-Terror-Kräfte werden in überfüllte Bereiche und Bahnhöfe geschickt.

WASHINGTON: Zusätzliche Polizeihund-Patrouillen als “Vorsorge”.

RUSSLAND: kündigte an, an Flughäfen “die Sicherheit neu zu bewerten”, obwohl Russlands Maßnahmen bereits zu den härtesten in ganz Europa gezählt werden.

NIEDERLANDE: Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen einschließlich bewaffneter Polizei an Flughäfen und Grenzen.

ÄGYPTEN: Top-Sicherheitsbeamte wurden gebeten, persönlich die Sicherheitskontrollen in Flughäfen zu übernehmen und in Außenbereichen wie Hotels und Parkplätzen.

ÖSTERREICH: Zusätzliche Polizei auf den Straßen und in den Flughäfen in Wien und anderen großen Städten Österreichs.

SPANIEN: Laut Innenministerium bleibt bis auf Weiteres die Alarmstufe 4 in Kraft.

GRIECHENLAND: Zusätzlich Polizei an Flughäfen, U-Bahnstationen und Botschaften mit Beamten in Uniform und Zivil.

su mit dpa, Reuters