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Trump: "UNO kein Freund der Demokratie und kein Freund der Freiheit"

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat bei einem Wahlkampfauftritt in der US-Hauptstadt Washington ein zu großes US-Engagement

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Trump: "UNO kein Freund der Demokratie und kein Freund der Freiheit"

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Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat bei einem Wahlkampfauftritt in der US-Hauptstadt Washington ein zu großes US-Engagement in der NATO, das Atomabkommen mit Iran und die Rolle der UNO kritisiert.

Meinung

Wir brauchen eine ruhige Hand

Der 69-jährige Multimilliardär hielt eine Rede vor der proisraelischen Lobbyistenvereinigung “Amerikanisch-israelischer Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten” (AIPAC):

“Die Vereinten Nationen sind kein Freund der Demokratie und kein Freund der Freiheit. Sie sind auch kein Freund der Vereinigten Staaten, wo sie bekanntermaßen ihren Sitz haben. Und sie sind sicher auch kein Freund von Israel.”

Trump warb in Washington für seine vielgescholtene Außenpolitik

Vorrednerin Hillary Clinton, aussichtsreichste Präsidentschaftsbewerberin der Demokraten, hatte Trump für seine neutrale Position im israelisch-palästinensischen Konflikt kritisiert:

“Wir brauchen eine ruhige Hand. Und keinen Präsidenten, der am Montag sagt, dass er neutral ist, pro-israelisch am Dienstag und am Mittwoch noch irgendwas, weil alles verhandelbar ist.”

Clinton ergänzte, in Bezug auf Israels Sicherheit und Überleben könne sich Amerika nicht neutral verhalten.