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40 Jahre nach argentinischem Militärputsch: Obama will geheime Dokumente freigeben

Nach seinem historischen Besuch auf Kuba ist Barack Obama nach Argentinien weitergereist. Und auch in Buenos Aires gibt es für den US-Präsidenten ein

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40 Jahre nach argentinischem Militärputsch: Obama will geheime Dokumente freigeben

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Nach seinem historischen Besuch auf Kuba ist Barack Obama nach Argentinien weitergereist. Und auch in Buenos Aires gibt es für den US-Präsidenten ein Rendezvous mit der Geschichte. Denn auf den Tag genau vor 40 Jahren putschte sich das Militär in Argentinien an die Macht – die damalige US-Regierung hatte nichts dagegen.

“Ich bemühe mich darum, weitere Dokumente dieses dunklen Kapitels freizugeben”, so Obama. “Wir haben bereits tausende Unterlagen veröffentlicht, doch zum ersten Mal werden wir auch Militär- und Geheimdienstdokumente freigeben. Ich hoffe, diese Geste hilft, wieder jenes Vertrauen herzustellen, das zwischen unseren beiden Ländern möglicherweise verloren gegangen ist.”

Argentiniens konservativer Präsident Mauricio Macri, der seit Dezember im Amt ist, will der Beziehung zu Washington neues Leben einhauchen: “Wir wollen bei einem Thema zusammenarbeiten, das die zweite Säule unserer Regierung ist: Der Kampf gegen den Drogenhandel. Wir sind über die Kooperation sehr erfreut. Es sollen Informationen, technische Materialien sowie Schulungsmethoden ausgetauscht und ein erbarmungsloser Kampf gegen die organisierte Kriminalität und die Geldwäsche geführt werden”, sagte Macri.

In den kommenden eineinhalb Jahren werden US-Firmen mehr als zwei Milliarden Dollar in Argentinien investieren, teilte die Handelskammer in Washington mit.