Eilmeldung

Eilmeldung

Acosta Danza: Einzigartiger Stil verbindet klassischen und modernen Tanz

Sie lesen gerade:

Acosta Danza: Einzigartiger Stil verbindet klassischen und modernen Tanz

Schriftgrösse Aa Aa

Nach seinem Rückzug aus dem Londoner Royal Ballet im vergangenen November ist der Ballett-Weltstar Carlos Acosta zu seinen kubanischen Wurzeln

Nach seinem Rückzug aus dem Londoner Royal Ballet im vergangenen November ist der Ballett-Weltstar Carlos Acosta zu seinen kubanischen Wurzeln zurückggekehrt. Hier, in Havanna, hat der 42-Jährige sein Ensemble “Acosta Danza” eröffnet und arbeitet an seinem neuen Projekt, das klassische und zeitgenössische Tanzstile vereint:
“Für die Kompanie habe ich beides ausgewählt: Tänzer mit einem starken zeitgenössischen Tanzhintergrund und solche mit einem starken klassischen, ungefähr die Häfte von beidem. Das ist eine gute Symbiose. Es wird ein neuer Stil entstehen, der einzigartig auf der Insel und weltweit sein wird.”

“Wir schaffen einen neuen Stil, den Acosta-Tanz”

Die Tanzkompanie wurde vergangenen Sommer gegründet und hat noch keinen festen Sitz. Für die Tänzer, die eine klassische Tanzausbildung des kubanischen Staatsballets haben, bietet die neue Kompagnie eine einzigartige Gelegenheit und – Herausforderung.

E. Hernandez ist eine von Acostas Tänzerinnen, die einen klassischen Ballethintergrund mitbringt: “Es ist ein Langzeitprojekt, denn zuallererst müssen wir zusammenwachsen. Die Bewegungen müssen erst geschaffen werden, dann integriert werden. Denn wir unterscheiden nicht zwischen modernem Tanz und klassischem, wir schaffen den “Acosta-Tanz”.

In den frühen 1990er Jahren wurde Acosta als Tänzer bekannt, seit 1998 tanzte er an Londons “Royal Ballet”. Oft wird er mit seiner Sportlichkeit und seinem Anmut mit Weltstarts wie Mikhail Baryshnikow oder Rudolf Nurejew verglichen.

Acosta Danza: Debüt am 8. April im Alonso Theater

2011 hat Acosta eine Stiftung gegründet, die jungen Tänzern die gleichen Möglichkeiten bieten soll, von denen er als Junge profitieren hat. Seit dem jüngsten Besuch des amerikanischen Präsidenten in Kuba ist Acosta sich sicher, dass Ballett Brücken bauen kann: “Wir leben in spannenden Zeiten. Eine Zeit, die den Menschen Hoffnung gibt. Es gibt Momente zum Feiern seit der Verbesserung der Beziehung zu unserem Nachbarland. Denn wir sind im Grunde genommen auch befreundet. Ich bin sicher, dass es viele künstlerische Kollaborationen geben wird, und für Künstler im allgemeinen ist das etwas sehr Positives.”

“Acosta Danza” wird ihr professionelles Debüt in Havannas frisch renoviertem Alicia Alonso Theater am 8. April geben und dort eine Reihe moderner Stücke aufführen.