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Frau aus Aachen nach Anschlägen in Brüssel vermisst

Unter den Verletzen der Anschläge in Brüssel sollen sich auch deutsche Staatsbürger befinden. Nach Angaben der Polizei in Aachen wurde ein Mann aus

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Unter den Verletzen der Anschläge in Brüssel sollen sich auch deutsche Staatsbürger befinden. Nach Angaben der Polizei in Aachen wurde ein Mann aus der Stadt bei einer Explosion verletzt, der Verbleib seiner Frau ist weiter ungeklärt. Es sei nicht auszuschließen, dass sie sich unter den noch nicht identifizierten Todesopfern befindet.

Inzwischen haben die Ermittler in Brüssel und Umgebung zahlreiche Hausdurchsuchungen durchgeführt. Ein Verdächtiger wurde in Anderlecht festgenommen, seine Identität ist nicht bekannt. Belgische Medien widerriefen erste Berichte wonach dabei der flüchtige Attentäter vom Flughafen dingfest gemacht wurde.

Die belgische Staatsanwaltschaft gab allerdings die Namen zweier Attentäter bekannt. Demnach handelt es sich um Ibrahim und Khalid el-Bakraoui, ein Brüderpaar mit krimineller Vorgeschichte.

Ibrahim habe sich am Brüsseler Flughafen gemeinsam mit einem weiteren Mann in die Luft gesprengt. Kurze Zeit später beging sein jüngerer Bruder in der U-Bahn-Station Maelbeek ein Selbstmordattentat.

Ibrahim und Khalid el-Bakraoui waren belgische Staatsbürger und der Polizei wegen verschiedener Taten bekannt, standen aber nicht unter Terrorverdacht.

Der belgische Generalstaatsanwalt Frédéric von Leeuw erklärte: “Die Ermittler haben in einem Mülleimer einen Computer gefunden, auf dem sich ein Abschiedsbrief von Ibrahim el-Bakraoui befand. Er sei unter Druck, werde überall gesucht und fühle sich nicht mehr sicher. Er befürchte, in einer Gefängniszelle ‘neben ihm’ zu landen”, habe el-Bakraoui darin geschrieben.

El-Bakraoui bezog sich damit offenbar auf Salah Abdeslam, einen der mutmaßlichen Drahtzieher der Paris-Attentate, dem er nahegestanden haben soll. Abdeslam war am Freitag in Brüssel festgenommen worden.

Insgesamt waren nach Angaben der Ermittler mindestens vier Personen an den Anschlägen beteiligt. Die Fahndung nach weiteren Beteiligten läuft.

Bei der Anschlagserie in der Abflughalle des Brüsseler Flughafens und in der U-Bahn wurden mehr als 30 Menschen getötet und etwa 260 verletzt.

In Belgien gilt seither die höchste Terrorwarnstufe.

Der sogenannte “Islamische Staat” bekannte sich noch am Dienstag zu den Attacken.

Der Flughafen bleibt bis auf weiteres geschlossen.