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US-Präsident Obama trifft in Argentinien ein

Auf seiner Lateinamerikareise ist US-Präsident Barack Obama in Argentinien eingetroffen. Am Flughafen von Buenos Aires wurde die Präsidentenfamilie

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Auf seiner Lateinamerikareise ist US-Präsident Barack Obama in Argentinien eingetroffen. Am Flughafen von Buenos Aires wurde die Präsidentenfamilie von der argentinischen Außenministerin begrüßt.

Bei seinem zweitägigen Besuch wird Obama auch den neuen liberalen Präsidenten Mauricio Macri treffen, dessen Wirtschaftsreformen Washington begrüßt.

Vor dem Besuch war es zu Protesten von Menschenrechtsgruppen gekommen. Zu Zeiten des Kalten Krieges unterstützten die USA in Lateinamerika wiederholt diktatorische Regime, um linke Bewegungen zu unterdrücken.

Am Donnerstag wird Obama zum 40. Jahrestag der Machtübernahme der Militärdiktatur eine Gedenkstätte für die Opfer besuchen. Die USA hatten vor Obamas Besuch in Argentinien die Freigabe weiterer Geheimdokumente über die Militärdiktatur angekündigt.

Als erster US-Präsident seit fast 90 Jahren hatte Obama zuvor Kuba besucht. In dem sozialistischen Karibikstaat traf er unter anderem auf Staatschef Raúl Castro und richtete sich in einer Rede an das kubanische Volk. Darin warb er für eine Versöhnung zwischen den seit dem Kalten Krieg verfeindeten Staaten.

Im Dezember 2014 hatten Castro und Obama überraschend eine Normalisierung der Verhältnisse und einer Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern angekündigt. Seither wurden unter anderem Botschaften in beiden Ländern wieder eröffnet

Zum Abschluss seines Kuba-Aufenthalts besuchten die Obamas gemeinsam mit Castro ein Baseballspiel der Nationalmannschaft Kubas gegen ein Team aus Florida. Vor der Partie wurde es eine Schweigeminute für die Opfer der Terror-Attacken in Brüssel abgehalten.