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Fußballidol Johan Cruyff stirbt im Alter von 68 Jahren

Sein wichtigstes Spiel verlor Johan Cruyff am 7. Juli 1974 im Münchner Olympiastadion, den größten Kampf seines Lebens am Donnerstag in Barcelona

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Fußballidol Johan Cruyff stirbt im Alter von 68 Jahren

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Sein wichtigstes Spiel verlor Johan Cruyff am 7. Juli 1974 im Münchner Olympiastadion, den größten Kampf seines Lebens am Donnerstag in Barcelona.

Der einstige Fußball-Weltstar, der im Alter von 68 Jahren nach einer Krebserkrankung starb, wird in Deutschland vor allem wegen der 1:2-Niederlage gegen die DFB-Auswahl um Franz Beckenbauer im Weltmeisterschafts-Endspiel vor 42 Jahren in Erinnerung bleiben.

Nach wenigen Sekunden holte er den Foulelfmeter zur niederländischen Führung heraus und verlor am Ende doch.
Cruyffs Tod sei die Folge einer Lungenkrebs-Erkrankung, hieß es am Donnerstag von seiner Stiftung.

Er war eine ebenso unumstrittene Führungsfigur wie Beckenbauer auf deutscher Seite. Bevor der Kaiser den FC Bayern von 1974 bis 1976 dreimal zum Triumph im Europapokal der Landesmeister führte, hatte Cruyff dieses
Kunststück von 1971 bis 1973 mit Ajax Amsterdam vorgemacht.

Aus seiner Heimstadt wechselte Cruyff dann zum großen FC Barcelona. Die katalanische Metropole wurde zur
zweiten Heimat von “König Johan”. Vom “niederländischen Zauberer” schwärmte sein einstiger Klub, den er 1992 als Trainer zum erstmaligen Gewinn des Landesmeister-Cups führte.

1977 bestritt Cruyff das letzte seiner 48 Länderspiele, in denen er 33 Tore erzielte. Eine Rückkehr lehnte er gewohnt gradlinig ab. Für die WM 1978, ausgetragen im vom Militär beherrschten Argentinien, gab er dem damaligen Trainer Ernst Happel einen Korb.