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Syrien-Gespräche in Genf: De Mistura legt Grundsatzpapier vor

Auf dem Weg zu direkten Friedensgesprächen zwischen den Konfliktparteien des Syrienkrieges ist nach Angaben der Vereinten Nationen ein erster Schritt

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Syrien-Gespräche in Genf: De Mistura legt Grundsatzpapier vor

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Auf dem Weg zu direkten Friedensgesprächen zwischen den Konfliktparteien des Syrienkrieges ist nach Angaben der Vereinten Nationen ein erster Schritt getan worden.

Der UN-Syrien-Beauftragte Staffan de Mistura hat der Regierungs- und der Oppositionsdelegation nach den bisherigen Verhandlungen in Genf ein Schriftstück zukommen lassen, das zwölf Punkte enthält und als Basis für die nächste Runde gelten soll, die für den 9. April vorgesehen ist.

Er habe den Eindruck, dass die vergangenen beiden Wochen ordentlich über die Bühne gegangen seien, so de Mistura – ohne, dass jemand abrupt abgereist sei und ohne Drama. Das Grundsatzpapier sei einstweilen von keiner Seite abgelehnt worden. Daran anknüpfend könne man beim nächsten Mal fortfahren und den politischen Prozess in den Blick nehmen, so de Mistura weiter.

In Moskau empfing Russlands Präsident Wladimir Putin US-Außenminister John Kerry zu einem vierstündigen Gespräch. Man sei sich einig, entschieden für direkte Verhandlungen zwischen der syrischen Regierung und allen Oppositionsgruppen einzutreten, hieß es anschließend.