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Kerry in Brüssel: "Wir lassen uns nicht einschüchtern"

Der US-amerikanische Außenminister John Kerry ist zu einem Kurzbesuch nach Belgien gereist. Sein Flugzeug landete am offiziell geschlossenen

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Kerry in Brüssel: "Wir lassen uns nicht einschüchtern"

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Der US-amerikanische Außenminister John Kerry ist zu einem Kurzbesuch nach Belgien gereist. Sein Flugzeug landete am offiziell geschlossenen Flughafen Zaventem.

Während seines fünfstündigen Aufenthalts traf er sich unter anderem mit dem belgischen König Philippe sowie Premier Charles Michel.

Auf der gemeinsamen Pressekonferenz richtete sich Kerry direkt an die für die Brüsseler Anschläge verantwortliche IS-Miliz: “Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir lassen uns nicht abschrecken, sondern gehen mit mehr Entschlossenheit und Stärke aus dieser Situation hervor. Wir werden nicht ruhen, bis wir Eure nihilistischen Überzeugungen und Feigheiten vom Antlitz der Erde getilgt haben.”

Kerry bot Brüssel Hilfe bei der Aufklärung der Anschläge an und lobte die Arbeit der Brüsseler Regierung, die seit einem Jahr im Amt ist.

“Ich möchte Ihnen für die Opfer dieser Tragödie mit US-Nationalität die Anteilnahme meiner Regierung aussprechen. Ihre Anwesenheit hier in Brüssel, nur wenige Tage nach den Attentaten, ist ein wichtiges Zeichen der Freundschaft zwischen den USA und Belgien”, so Charles Michel.

Wie viele US-Amerikaner bei den Attentaten getötet oder verletzt wurden sagte Kerry nicht. US-Medien berichten von mindestens zwei Toten und zwölf Verletzten

Mit dem EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker diskutierte er über den internationalen Anti-Terror-Kampf.