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Porpaganda-Krieg zwischen Nord- und Südkorea

Vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen zwischen Nord- und Südkorea haben südkoreanische Aktivisten Ballons mit 80.000 Propagandaflugblättern über

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Porpaganda-Krieg zwischen Nord- und Südkorea

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Vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen zwischen Nord- und Südkorea haben südkoreanische Aktivisten Ballons mit 80.000 Propagandaflugblättern über die Grenze in Paju und Gimpo in den kommunistischen Norden fliegen lassen. Anlass ist der sechste Jahrestag des Untergangs eines südkoreanischen Kriegsschiffes. Das Schiff wurde vermutlich von einem nordkoreanischen U-Boot mit einem Torpedo versenkt, 46 Menschen wurden bei dem Angriff getötet.

Nordkorea veröffentlichte Bilder von dem, nach eigenen Angaben, größten Artilleriemanöver. Ziel der Übung mit weitreichenden Artilleriewaffen sei ein Angriff auf das Blaue Haus, den Sitz der südkoreanischen Staatspräsidentin in Seoul, gewesen.


Nordkoreanisches Propagandavideo zeigt U-Boot-Angriff auf Washington

Die südkoreanische Präsidentin Park Geun-hye warnte den Norden vor weiteren Provokationen und ordnete eine erhöhte Verteidigungsbereitschaft an. Eine rücksichtslose Provokation werde zur Selbstvernichtung des nordkoreanischen Regimes führen.

Als Demonstration ihrer Verteidigungsbereitschaft führten Südkorea und die USA ein Großmanöver vor Südkoreas Küsten durch.