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Papst Franziskus: „Mit Waffen der Liebe dem Terror begegnen“

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Papst Franziskus: „Mit Waffen der Liebe dem Terror begegnen“

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Papst Franziskus hat in seiner Osterbotschaft Kriege, Gewalt und menschliches Leid auf der Welt angeprangert. Mit den Waffen der Liebe habe Gott den Egoismus und den Tod besiegt. Angesichts der geistigen und moralischen Abgründe der Menschheit, könne nur eine unendliche Barmherzigkeit Rettung bringen.

“Der Herr Jesus, unser Friede, der durch seine Auferstehung das Böse und die Sünde besiegt hat, lasse uns an diesem Osterfest Nähe zu den Opfern des Terrorismus verspüren, jener blinden und grausamen Form von Gewalt, die nicht aufhört, unschuldiges Blut in vielen Teilen der Erde zu vergießen, wie zuletzt bei den Attentaten in Belgien, in der Türkei, in Nigeria, Tschad, Kamerun, Elfenbeinküste und Irak”, erklärte Franziskus.

Der Papst bat um Frieden und sprach den verfolgten Christen in aller Welt Mut zu.





Franziskus erinnerte auch an die vielen Menschen, “die in eine bessere Zukunft unterwegs seien, die immer größer werdende Schar der Migranten und Flüchtlinge”. Oft begegneten diese Menschen “Tod oder erführen die Zurückweisung derer, die Aufnahme und Hilfe anbieten könnten”. Er forderte, die Politik müsse den Menschen in den Mittelpunkt stellen sowie den Opfern von Konflikten helfen und sie schützen.

Im Anschluss an seine Osterbotschaft erteilte Papst Franziskus den Gläubigen auf dem Petersplatz und auf der ganzen Welt den österlichen Segen “Urbi et Orbi”. Die Osterfeierlichkeiten in Rom fanden in diesem Jahr unter massiv verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt.

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