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Belgischer Radrennfahrer Demoitié an Verletzungen gestorben

Der belgische Radsportler Antoine Demoitié ist nach seinem schweren Unfall beim Rennen Gent-Wevelgem gestorben. Die Gendarmerie Nord-Pas-de-Calais

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Der belgische Radsportler Antoine Demoitié ist nach seinem schweren Unfall beim Rennen Gent-Wevelgem gestorben. Die Gendarmerie Nord-Pas-de-Calais bestätigte den Tod des 25 Jahre alten Rennfahrers vom Team Wanty Gobert. Ermittlungen seien aufgenommen worden, um den genauen Hergang des Unfalls zu klären, sagte ein Sprecher.

Demnach hatte Demoitié unter anderem schwere Kopfverletzungen bei dem Unfall erlitten. Demoitié war während des Rennens nach rund 150 Kilometern mit vier weiteren Fahrern gestürzt und danach mit einem Motorrad zusammengestoßen. Laut der französischen Sportzeitung «L‘Équipe», die sich auf Aussagen von Augenzeugen berief, soll Demoitié nicht mal Zeit gehabt haben aufzustehen, bevor das Motorrad aus dem nachfolgenden Begleittross in die kleine Gruppe krachte und den Belgier am Kopf traf. Er wurde zur Behandlung auf die Intensivstation des Universitätskrankenhauses von Lille gebracht. Nach Angaben des Rennstalls waren Demoitiés Ehefrau und seine Familie in der Klinik bei ihm.

Demoitié war erst zu dieser Saison zum Team Wanty Gobert gewechselt. Der in Lüttich geborene Sprinter war zuvor von 2013 bis einschließlich 2015 für Wallonie-Bruxelles gefahren. Sein größter Erfolg ist der Gewinn der Tour du Finistère 2014.