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Lahore-Anschlag: Pakistan setzt auf militärisches Vorgehen


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Lahore-Anschlag: Pakistan setzt auf militärisches Vorgehen

Die Bilanz nach dem Anschlag von Lahore ist verheerend. 72 Menschen wurde bei einem Selbstmordattentat in der nordostpakistanischen Millionenstadt getötet, es gab mehr als 350 Verletzte. Jamaat-ul-Ahrar, eine Splittergruppe der Taliban, übernahm die Verantwortung für die Tat.

Pakistans Premierminister Nawaz Sharif sagte eine USA-Reise ab und betonte in einer Fernsehansprache, seine Regierung werde den eingeschlagenen Weg weitergehen und die Aufrührer bezwingen. “Der Kampf ist nicht vorbei”, so Sharif. Medienberichten zufolge ging die pakistanische Armee in Folge der Tat gegen militante Gruppierungen vor und nahm 50 Kämpfer fest.

In einem belebten Park von Lahore hatte am Ostersonntag ein Selbstmordattentäter einen Sprengsatz gezündet. Nach Angaben eines Vertreters der Jamaat-ul-Ahrar richtete sich der Anschlag insbesondere gegen Menschen christlichen Glaubens, getötet worden aber überwiegend Muslime.

Papst Franziskus verurteilte die Tat und rief zu Respekt und Geschwisterlichkeit auf.

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