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Jazzsänger Roger Cicero mit 45 Jahren gestorben

Der deutsche Jazzsänger Roger Cicero ist im Alter von 45 Jahren gestorben. Das teilte sein Management jetzt mit. Offenbar starb er bereits am 24

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Jazzsänger Roger Cicero mit 45 Jahren gestorben

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Der deutsche Jazzsänger Roger Cicero ist im Alter von 45 Jahren gestorben. Das teilte sein Management jetzt mit. Offenbar starb er bereits am 24. März an den Folgen eines Hirninfarkts (siehe Kasten unten), berichtet die Bild.

Cicero hinterlässt einen sieben Jahre alten Sohn. “Wir sind fassungslos und unendlich traurig”, so das Management.

Eigentlich wollte Cicero im April auf Tour gehen. Derzeit bewarb er sein Album “Cicero sings Sinatra”, für das er neben seinem Album “The Roger Cicero Jazz Experience” für einen Echo 2016 nominiert war.

Schon im vergangenen November war Cicero wegen Erschöpfung zusammengebrochen. Seine bekanntesten Hits waren “Zieh’ die Schuh’ aus” (2006) und “Frauen regier’n die Welt” (2007). Mit “Frauen regier’n die Welt” trat er beim Eurovision Song Contest an.

Cicero war der Sohn des Jazzpianisten Eugen Cicero.

Was ist ein Hirninfarkt?


Bei einem Hirninfarkt, an dem der Jazz-Sänger Roger Cicero gestorben ist, wird ein Blutgefäß verstopft. Somit ist die Sauerstoffversorgung des Gehirns eingeschränkt. Er ist eine Form des Schlaganfalls, der aber auch durch eine Hirnblutung ausgelöst werden kann.

Zu den Risikofaktoren für eine Hirnblutung zählen das Alter, Bluthochdruck, Diabetes, hohe Cholesterinwerte, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel. Ganz wichtig sind eine schnelle Diagnose und Behandlung, damit das Gehirn wieder mit Sauerstoff versorgt wird. Symptome sind etwa die Lähmung einer Gesichst- oder Körperhälfte, Taubheitsgefühl sowie Sprach- oder Schluckstörungen.

Nach Informationen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe erleiden pro Jahr fast 270,000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Etwa 20 Prozent der Patienten sterben innerhalb von vier Wochen, 37 Prozent innerhalb eines Jahres. Fast eine Million Menschen leiden in Deutschland an den Folgen der Erkrankung – einseitige Lähmungen sowie Sprach-, Schluck-, Seh- und Gleichgewichtsstörungen. (Quelle: dpa)