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Samsung im Rennen um Chinas mobile Brieftaschen

Das Bezahlsystem Samsung Pay kann nun auch in China genutzt werden. Das hat Samsung gemeinsam mit China UnionPay, der einzigen chinesischen

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Das Bezahlsystem Samsung Pay kann nun auch in China genutzt werden. Das hat Samsung gemeinsam mit China UnionPay, der einzigen chinesischen Kreditkartenorganisation, bekannt gegeben. Samsung Pay gab es bislang nur in den USA und Südkorea.

In Kooperation mit China UnionPay stehen zu Anfang einige Kredit- und Debitkarten von neun chinesischen Banken zur Verfügung, weitere sechs sollen folgen.

Der Dienst ist aktuell mit der passende Samsung-Pay-App auf dem Galaxy S7 und Galaxy S7 edge sowie dem Galaxy S6 edge+ und dem Galaxy Note 5 herunterlad- und verwendbar. Eine Transaktion kann der Nutzer dann mit seinem Fingerabdruck über den Home-Button ausführen.

Mit der Übernahme des Bezahldienstes LoopPay für rund 230 Millionen Euro hatte Samsung Anfang 2015 den Weg für den Bezahldienst geebnet. Obwohl Samsung bislang noch Verluste mit dem Dienst macht, soll das Netz weiter ausgebaut werden.

Noch dieses Jahr soll Samsung Pay in Brasilien, Kanada, Russland, Singapur, Spanien und im Vereinigten Königreich an den Start gehen.

Ob und wann der Bezahldienst auch nach Deutschland kommt, ist derzeit nicht bekannt.

Apple-Pay ist in China seit dem vergangenen Monat in Betrieb, während einheimische Wettbewerber – Alibaba Alipay und Tencent WePay – schon eine starke Position auf dem Markt haben. Alipay gibt an, mehr als 400 Millionen aktive Nutzer zu haben, zu 80 Prozent per Mobiltelefon.

Ende des letzten Jahres zahlten 358 Millionen – von insgesamt 1,35 Milliarden Chinesen per Smartphone so Medienberichte (“Reuters”) unter Berufung auf Daten aus dem China Internet Network Information Center.

su mit Reuters