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EgyptAir-Entführung: Deshalb grinste die Geisel

Ein Foto aus dem entführten Egyptair-Flugzeug hat für Aufsehen und Irritationen gesorgt. Darauf ist ein Mann zu sehen, der grinsend mit dem

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EgyptAir-Entführung: Deshalb grinste die Geisel

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Ein Foto aus dem entführten Egyptair-Flugzeug hat für Aufsehen und Irritationen gesorgt. Darauf ist ein Mann zu sehen, der grinsend mit dem mutmaßlichen Entführer posiert. Dieser hat gut sichtbar den vermeintlichen Sprengstoffgürtel um den Leib geschnallt, der sich später als Attrappe herausstellte. Das Foto machte in sozialen Netzwerken schnell die Runde. Ob es wirklich echt ist, ist im Moment allerdings noch unklar.

Meinung

Ich habe nichts zu verlieren.

Nach einem Bericht des britischen Klatschblattes Sun handelt es sich bei der grinsenden Geisel um einen 26 Jahre alten Briten, der als einer der letzten Passagiere freigelassen wurde. In verschiedenen Quellen wurde er als Ben Innes identifiziert. Während des Wartens an Bord habe er “das Selfie seines Lebens” machen wollen. “Ich habe gedacht, wenn die Bombe echt ist, habe ich ohnehin nichts zu verlieren”, zitiert die “Sun” den jungen Mann. “Warum nicht? Wenn er uns alle in die Luft sprengt, ist es ohnehin egal.”

Außerdem habe er einen genaueren Blick auf den mutmaßlichen Sprengstoff werfen wollen, zitiert die “Sun” den jungen Mann weiter. Er habe dann ein Mitglied des Flugpersonals gebeten, seinen Wunsch nach einem Foto mit dem Entführer zu übersetzen – dieser habe eingewilligt. Das Foto habe dann schließlich ein Steward geschossen, ein “Selfie” ist es demnach nicht.


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