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Datenleck: "Panama Papers" enthüllen Offshore-Geschäfte von Prominenten

Spitzenpolitiker, Sportstars und Kriminelle sind offenbar in milliardenschwere Geschäfte mit Briefkastenfirmen in mehreren Steueroasen verwickelt

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Datenleck: "Panama Papers" enthüllen Offshore-Geschäfte von Prominenten

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Spitzenpolitiker, Sportstars und Kriminelle sind offenbar in milliardenschwere Geschäfte mit Briefkastenfirmen in mehreren Steueroasen verwickelt. Die “Süddeutsche Zeitung”, ARD und andere Medien haben nach eigenen Angaben durch ein Datenleck historischen Ausmaßes die Geschäfte von insgesamt 215.000 Briefkastenfirmen offengelegt.

Meinung

Größtes Leck in der Geschichte des Daten-Journalismus

Allein 12 frühere oder amtierende Staatschefs und deren Vertraute sollen in den “Panama Papers”-Skandal verwickelt sein. In den 11,5 Millionen Dokumenten tauchen demnach auch Namen prominenter Sportler, Politiker und 15 deutsche Geldinstitute auf, die mit “Offshore-Geschäften” Milliardensummen gescheffelt haben sollen.

Das Material wurde der “SZ” anonym zugespielt. Die “PanamaPapers” basieren auf einem Datenleck bei der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca, Sie gilt als ein weltweit führender Anbieter für Offshore-Firmen in Steueroasen wie den Britischen Jungferninseln.

Whistleblower Edward Snowden sprach via Twitter vom “größten Leck in der Geschichte des Daten-Journalismus”:

Laut der “SZ” wird in Deutschland gegen einen Mitarbeiter der Kanzlei Mossack Fonseca wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Steuerhinterziehung ermittelt.

Die Website der SZ brach wegen des Andrangs vorübergehend zusammen