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Gewalt bei Protesten am Brenner-Pass

Demonstration gegen EU-Asylpolitik – gewaltsame Auseinandersetzungen bei Protesten am Brenner-Pass. An der österreichisch-italienischen Grenze haben

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Demonstration gegen EU-Asylpolitik – gewaltsame Auseinandersetzungen bei Protesten am Brenner-Pass.
An der österreichisch-italienischen Grenze haben Hunderte gegen die Flüchtlingspolitik und die drohende Schliessung der Grenze durch Österreich demonstriert. Die Tiroler Behörden sprachen von fünf verletzten Beamten, 50 Demonstranten wurden verhaftet. Österreich will sich am Brenner unter Einsatz von Soldaten gegen Flüchtlinge abschotten. Das Militär könne beim Grenzschutz unterstützen, bei der Registrierung oder im humanitären Bereich. Wien nennt als Grund für die geplante Maßnahme die Vermutung, dass Flüchtlinge infolge des EU-Abkommens mit der Türkei zunehmend Ausweichrouten nach Nordeuropa suchen werden.

Bei Protesten an der österreichisch-italienischen Grenze gegen Grenzschließungen in Europa ist es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. 500 Demonstranten – und tausend nach Angaben der Organisatoren – versammelten sich am Sonntag am Brenner-Übergang, um gegen eine restriktive EU-Asyl- und Flüchtlingspolitik zu protestieren. Österreich hatte zuletzt sein Asylrecht deutlich verschärft. Laut österreichischer Polizei setzten die Beamten Pfefferspray ein, als Demonstranten versuchten, Polizeiabsperrungen zu durchbrechen. Die Beamten seien mit Steinen und Flaschen beworfen worden. Vereinzelt habe sei es zu Gerangel gekommen.