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Neue Fragen um die Rolle der Verfassungsschützer bei der Aufklärung der NSU-Mordserie

Die Rolle der Verfassungsschützer bei der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) mit Beate Zschäpe wirft neue Fragen auf. So sollen

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Neue Fragen um die Rolle der Verfassungsschützer bei der Aufklärung der NSU-Mordserie

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Die Rolle der Verfassungsschützer bei der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) mit Beate Zschäpe wirft neue Fragen auf. So sollen Zschäpe und Uwe Mundlos, ihr Partner, zu unterschiedlichen Zeiten für einen Neonazi in Zwickau gearbeitet haben. Dieser war gleichzeitig ein Informant für den Verfassungsschutz. Inzwischen ist der V-Mann abgetaucht und lebt im Ausland, wie die Welt berichtete.

Das NSU-Trio – bestehend aus Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe – soll zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen erschossen haben, neun von ihnen mit einem Migrationshintergrund. Weitere Dutzende Menschen wurden durch Sprengstoffanschläge verletzt. Die Anwälte Mehmet Daimagüler und Yavuz Narin von Opfern haben von der Bundeskanzlerin gefordert, sich in die Aufklärung des Falls einzuschalten und die Rolle der Behörden im NSU-Prozess zu klären. Bereits vorher hatte es Hinweise gegeben, dass Zschäpe im Laden eines V-Manns beschäftigt gewesen sei. Diese waren vernächlässigt worden.

Im November 2011 waren das NSU-Trio nach jahrelanger Fahndung entdeckt worden. Zschäpe hatte sich nach dem Tod ihrer beiden Kollegen der Polizei gestellt. Sie ist die einzige Überlebende und seit Mai 2013 die Hauptangeklagte im NSU-Prozess.