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"Links": Bach und Händel in einem Ballett

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"Links": Bach und Händel in einem Ballett

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Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel gelten als die wichtigsten Barock-Komponisten , sind sich zu Lebzeiten jedoch nie begegnet. Das

Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel gelten als die wichtigsten Barock-Komponisten , sind sich zu Lebzeiten jedoch nie begegnet. Das holt der renommierte griechische Choreograf Andonis Foniadakis jetzt zumindest musikalisch nach in seinem jüngsten Werk Links, eine Produktion des Balletts der griechischen Staatsoper. euronews-Reporter Iorgos Mitropoulos traf den Choreografen vor der Preniere in Athen.

Andonis Foniadakis: “Ich liebe Barockmusik. Bach und Händel sind zwei bedeutende Vertreter dieser Epoche. Mein Ziel war, ein Ballett zu schaffen, in dem beide Komponisten existieren, aus Neugierde und aus Begeisterung für ihre Musik. Ich habe einige musikalische Themen integriert, die dem Publikum vielleicht weniger bekannt sind. Ich wollte sehen, ob sich aus der Kombination eine neue musikalische Landschaft ergibt.”

Das Ballett besticht mit starker Energie und großer Körperlichkeit und ist in die drei Abschnitte “Selon Désir”, “Air” und “Links” unterteilt.

Andonis Foniadakis: “Tanz ist für mich eine Kunstform, in der es viele Schwankungen gibt, verschiedene physische Intensitäten. Meine Choreografien haben eine starke, fließende Energie. Ich akzeptiere diese Elemente und versuche, mich auf sie zu konzentrieren, ohne es den Tänzern zu schwer zu machen. Es muss dem Publikum simpel und ungezwungen erscheinen.”

Andonis Foniadakis wurde zum neuen Direktor des Balletts der griechischen Staatsoper ernannt und wird im September sein neues Amt antreten. Seine jüngste Barock-Hommage steht bis zum 23. April auf dem Spielplan.