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Österreich will Hitlers Geburtshaus enteignen

Die österreichische Regierung will das Geburtshaus Hitlers enteignen lassen. Das bestätigte nun das Innenministerium. Dafür ist allerdings noch eine Gesetzesänderung nötig und auch über die kommende Nutzung wird noch nachgedacht.

Das Innenministerium ist schon seit 1972 Mieter des Gebäudes in Braunau am Inn, aktuell für rund 5000 Euro pro Monat. Jahrelang wurde es unter anderem von einen Sozialverein genutzt, seit fünf Jahren steht es leer.

Obwohl schon seit Jahren verhandelt wird, weigert sich die heutige Besitzerin, das Haus zu verkaufen. Die Regierung will dafür Sorge tragen, dass das Gebäude nicht zu einem Wallfahrts- oder gar Betätigungsort für Neonazis wird, und deshalb sei die Enteignung nun nötig, so das Innenministerium. Die Besitzerin soll eine Entschädigung bekommen.

Der spätere Diktator Adolf Hitler wurde 1889 in dem Haus nahe der niederbayerischen Grenze geboren.

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