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Friedensmärsche von Türken und Kurden enden in Gewalt

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Friedensmärsche von Türken und Kurden enden in Gewalt

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In mehreren deutschen Städten hatten an diesem Sonntag türkische Gruppen zu Friedensmärschen aufgerufen. Doch an mehreren Orten endeten die Demonstrationen in gewaltsamen Ausschreitungen zwischen nationalistischen Türken, Kurden und linken deutschen Gruppen.

In Köln kamen laut RP-online etwa 400 Personen zu der von AYTK angemeldeten Demonstration, während es etwa 250 Gegendemonstranten gab. AYTK steht für “Avrupa Yeni Turkler Komitesi”, dieser Gruppe wird von den Gegendemonstranten vorgeworfen, sie sei gegen liberale und demokratische Bewegungen in der Türkei. In Köln versuchte die Polizei, die Gruppen mit Tränengas auseinanderzutreiben.

Der WDR sieht andere Teilnehmerzahlen in Köln.



In Stuttgart wurden bei ähnlichen Ausschreitungen, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, auch Polizisten angegriffen.
Die Stuttgarter Polizei ruft auf Twitter zur Ruhe auf. Auf Deutsch und auf Türkisch.



Kurdische Gruppen haben auf Facebook Videos aus Stuttgart gepostet.

VIdeo: Eskalation bei Demonstration in StuttgartIn Stuttgart eskaliert die Lage derzeit. Kurdische und türkische Demonstranten sind aufeinander gestoßen. Es werden wohl auch Feuerwerkskörper u.Ä. eingesetzt. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Posted by Neuigkeiten aus Kurdistan on Sunday, 10 April 2016

In Hamburg blieb es vergleichweise ruhig.


Die Polizei in Hamburg twittert:


Auch in Frankfurt und anderen Städten fanden am Sonntag ähnliche Demonstrationen statt.