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G7-Konferenz beginnt ohne Steinmeier - Regierungsairbus gestrandet

Ohne den deutschen Außenminister Frank-Walter-Steinmeier hat im japanischen Hiroshima ein G7-Treffen der führenden Industrienationen und der

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G7-Konferenz beginnt ohne Steinmeier - Regierungsairbus gestrandet

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Ohne den deutschen Außenminister Frank-Walter-Steinmeier hat im japanischen Hiroshima ein G7-Treffen der führenden Industrienationen und der EU begonnen. Steinmeiers Regierungsairbus “Konrad Adenauer” strandete wegen einer Motor-Panne in China. Steinmeier machte sich mit rund acht Stunden Verspätung von Peking aus auf den Weg nach Hiroshima.

Steinmeier hing in Peking fest. Der Airbus “Konrad Adenauer” benötigte ein Ersatzteil, das eingeflogen werden sollte

Im Mittelpunkt der G7-Beratungen stehen der Kampf gegen den islamistischen Terrorismus, die Konflikte in Syrien und in der Ukraine sowie die Bemühungen um nukleare Abrüstung.

Am Auftakt der Beratungen nahm ein Stellvertreter Steinmeiers teil

US-Außenminister John Kerry will zudem bei einer Zeremonie vor dem Mahnmal in Hiroshima der Opfer des Atombombenabwurfs vom 6. August 1945 gedenken. Kerry ist das bislang höchstrangige Mitglied einer US-Regierung, das dort Blumen niederlegen wird. 

Im Vorfeld des Treffens hatte Steinmeier Russland eine Rückkehr in den G7-Kreis in Aussicht gestellt. Als Grundvoraussetzung dafür nannte Steinmeier, dass Russland zu einer “politischen Lösung” des Ukraine-Konflikts beitragen müsse.

Russland war 2014 wegen der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim aus der Gruppe der acht Industrienationen (G8) ausgeschlossen worden. Seitdem beraten die Staaten wie früher nur im Siebener-Kreis.