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"Nuit Debout": Proteste gegen französische Arbeitsmarktreform setzen sich fort

In Frankreich haben erneut mehrere zehntausend Menschen gegen die geplante Arbeitsmarktreform protestiert. Gewerkschaften und Jugendverbände machen

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"Nuit Debout": Proteste gegen französische Arbeitsmarktreform setzen sich fort

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In Frankreich haben erneut mehrere zehntausend Menschen gegen die geplante Arbeitsmarktreform protestiert.

Gewerkschaften und Jugendverbände machen seit Wochen gegen den Gesetzentwurf mobil, der das Arbeitsrecht flexibler machen soll. Die geplanten Änderungen betreffen unter anderem die 35-Stunden-Woche sowie den Kündigungsschutz.

Nach Gewerkschaftangaben gab es am Samstag landesweit mehr als 200 Kundgebungen. Behörden schätzten die Teilnehmerzahl auf 120.000.

Unter dem Motto “Nuit Debout”, “Die Nacht, in der wir aufstehen”, wurden die Demonstrationen anschließend fortgeführt.

In mehreren Städten – wie hier in Paris – kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Es gab zahlreiche Verletzte, darunter sieben Sicherheitsbeamte.

Die Polizisten setzten Tränengas ein. In Paris wurden 9 Personen festgenommen, landesweit waren es 26.

Die nächste Protestaktion sowie Streiks sind für den 28. April geplant.