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Terror: Brüssel passierte aus Zeitdruck - geplant war ein zweites Paris

Die Brüsseler Terrorzelle hatte offenbar einen zweiten Anschlag in der französischen Hauptstadt Paris geplant. Nach den Attacken im Pariser Bataclan

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Die Brüsseler Terrorzelle hatte offenbar einen zweiten Anschlag in der französischen Hauptstadt Paris geplant. Nach den Attacken im Pariser Bataclan, der Innenstadt und am Stade de France wollten die Terroristen beim nächsten Mal im Geschäfts- und Einkaufsviertel La Defence zuschlagen.

Das sagt die belgische Staatsanwaltschaft. Demnach verspürten die Terroristen Zeitdruck, weil ihnen die Ermittler auf den Versen waren. Deshalb habe die Zelle dann in aller Eile in der Heimat zugeschlagen und die Anschläge auf den Flughafen und die Metro von Brüssel verübt. Dieses Bild ergebe sich aus den Aussagen mehrerer Verdächtiger.

Nur wenige Tage vor den Anschlägen von Brüssel war der wegen der Anschläge von Paris gesuchte Salah Abdeslam im Brüsseler Problembezirk Molenbeek aufgespürt und verhaftet worden.

Der ebenfalls gesuchte Mohamed Abrini wurde am vergangenen Freitag bei einer Razzia in Brüssel verhaftet. Der 31-Jährige war wenige Tage vor den Anschlägen von Paris zusammen mit Abdeslam auf dem Überwachungsvideo einer Tankstelle zu sehen. Beide sind inzwischen wegen durchgeführter und geplanter terroristischer Morde angeklagt.

Abrini gab seither an, der gesuchte “Mann mit Hut” vom Brüsseler Flughafen zu sein, wo er gemeinsam mit den beiden Selbstmordattentätern auftauchte und Sprengstoff deponiert haben soll.