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Erster Prozess wegen sexueller Übergriffe in Silvesternacht

In Düsseldorf hat der erster Prozess wegen sexueller Übergriffe in der Silvesternacht begonnen. Ein 33-jähriger Marokkaner muss sich seit Montag vor dem Amtsgericht Duisburg wegen sexueller Nötigung v

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Erster Prozess wegen sexueller Übergriffe in Silvesternacht

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In Düsseldorf hat der erster Prozess wegen sexueller Übergriffe in der Silvesternacht begonnen. Ein 33-jähriger Marokkaner muss sich seit Montag vor dem Amtsgericht Düsseldorf wegen sexueller Nötigung verantworten. Es soll in der Düsseldorfer Altstadt mit einer Gruppe von 15 bis 20 Männern eine Frau umzingelt und ihr in den Intimbereich gefasst haben.

Die 18-jährige Frau hatte ihren mutmaßlichen Peiniger nach eigenen Angaben im Fernsehen in einem Beitrag von SPIEGEL TV wiedererkannt und daraufhin Anzeige erstattet. Der nach Gerichtsangaben mehrfach wegen Diebstahls vorbestrafte 33-Jährige soll noch zwei weitere Straftaten begangen haben. Dabei geht es um gefährliche Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Zum Prozessauftakt erhielt der Angeklagt überraschenderweise eine Alibi von seiner schwangeren Freundin. Die 16-Jährige erklärte, Taoufik M. sei bis fünf Uhr morgens mit ihr zusammen in einer Discothek gewesen. Er habe lediglich zweimal für jeweils drei bis vier Minuten ohne sie geraucht. Während dieser Zeit hätten ihn aber ihre Freundinnen begleitet. Der mutmaßliche Tatort ist etwa hundert Meter von der Discothek entfernt. Die Tatzeit soll etwa 1.50 Uhr gewesen sein.

In der Silvesternacht waren vor allem in Köln zahlreiche Frauen von zumeist aus dem arabisch-nordafrikanischen Raum stammenden Männern bestohlen und sexuell belästigt worden. Solche Vorfälle ereigneten sich aber auch in anderen deutschen Städten, darunter Düsseldorf.