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Queens Museum in New York: Die Ramones und die Geburt des Punk

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Queens Museum in New York: Die Ramones und die Geburt des Punk

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40 Jahre ist es her, da haben die Ramones – der Prototyp des Punkrock – ihr erstes Album veröffentlicht. Jetzt werden die Musiker mit einer

40 Jahre ist es her, da haben die Ramones – der Prototyp des Punkrock – ihr erstes Album veröffentlicht. Jetzt werden die Musiker mit einer Ausstellung in New York geehrt.

Meinung

Heute idealisieren viele die Ramones, ich denke an Eddie Veddder von Pearl Jam und Bono von U2.

“Hey! Ho! Let’s Go: Ramones und die Geburt des Punk” zeigt über 400 Ausstellungsstücke, von Fotos und Sammelpostern bis hin zu Tourobjekten, T-Shirts und originalen Instrumenten. Ausstellungskurator Marc Miller ist stolz, echte Sachen aus echten Archiven präsentieren zu können. Ein Glücksfall, denn viele Beteiligte haben Leihgaben zur Verfügung gestellt. Dazu gehören Linda, Johnnys Witwe, Mickey Leigh, Joeys Bruder,Vera, DeeDees erster Frau und Claudia Tienan, die Dauerfreundin von Tommy.

Mit Songs wie “I Wanna Be Sedated” und “Let’s Dance” übten die Ramones in ihren Hochzeiten starken Einfluss auf die Musikszene aus. Monte Melnick ist der frühere Manager der Band. Er erzählt: “Als die Ramones um die Welt tourten und in allen Ländern spielten, waren die Kids fasziniert von der Einfachheit der Musik. Schnell wurde ihnen klar: Man muss kein Virtuose an der Gitarre oder am Bass sein, um gute Musik zu machen. Das hat viele Bands inspiriert, Gruppen zu bilden.” Heute ist Melnick überrascht, dass unter den mittlerweile bedeutenden Gruppen viele die Ramones idealisieren, wie Eddie Veddder von Pearl Jam und Bono von U2.

Die Ausstellung Hey! Ho! Let’s Go: Ramones and the Birth of Punk ist bis zum 31 Juli im Queens Museum in New York zu sehen und zieht dann weiter ins Grammy Museum nach Los Angeles.