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Angespannte Lage in Idomeni: Keine Lösung für 11.000 Flüchtlinge in Sicht

Die Situation an der mazedonischen Grenze, wo rund 11.000 Flüchtlinge auf ihre Weiterreise hoffen, bleibt angespannt. Bei einem Stürmungsversuch des

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Angespannte Lage in Idomeni: Keine Lösung für 11.000 Flüchtlinge in Sicht

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Die Situation an der mazedonischen Grenze, wo rund 11.000 Flüchtlinge auf ihre Weiterreise hoffen, bleibt angespannt.

Meinung

Drei Kinder im Alter unter zehn Jahren trugen Kopfwunden davon.

Bei einem Stürmungsversuch des Grenzzauns im nordgriechischen Idomeni hatten am Sonntag Grenzbeamte Tränengas, Blendgranaten und Gummigeschosse eingesetzt.

Mindestens 300 Migranten und 23 Polizisten wurden verletzt:

“Ich bin ernsthaft besorgt. Es gab bereits Knochenbrüche und Wunden durch Gummi-Geschosse. Drei Kinder im Alter unter zehn Jahren trugen Kopfwunden davon.”

Migranten warfen Steine auf Polizisten

Die Gewalt ging dem Anschein nach zunächst von den Migranten aus, als diese versuchten die Absperrungen zu überwinden. Sie zerstörten einen Teil des Zauns und schleuderten Steine auf die mazedonischen Sicherheitskräfte.

Einige von ihnen versuchten zu beschwichtigen:

“Wir versuchen ja die anderen ruhig zu stimmen, aber unser Problem ist, dass wir nicht 10.000 Leute unter Kontrolle bekommen.”

Deutsch-britische Flugblattaktion

Der Erstürmung des Grenzzauns vorausgegangen war offenbar eine Flugblatt-Aktion deutscher und britischer Aktivisten, die in arabischer Sprache zum Marsch nach Mitteleuropa aufgerufen hatten.

Erst Mitte März hatte eine “organisierte Flugblattaktion”:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/15/athen-marsch-der-fluechtlinge-aus-idomeni-war-organisierte-aktion/
in dem Lager bei Idonemie für große Unruhe gesorgt.