Eilmeldung

Eilmeldung

LVMH, Prada & Co: Luxushersteller 2016 arm dran

Sie lesen gerade:

LVMH, Prada & Co: Luxushersteller 2016 arm dran

Schriftgrösse Aa Aa

Schwache Geschäfte auf dem Heimatmarkt Frankreich trüben die Bilanz des Luxusgüter-Herstellers LVMH. Die Zahl der Touristen und damit auch die Zahl

Schwache Geschäfte auf dem Heimatmarkt Frankreich trüben die Bilanz des Luxusgüter-Herstellers LVMH. Die Zahl der Touristen und damit auch die Zahl potenzieller Kunden sei dort zurückgegangen, so der Konzern mit Mode-Marken wie Christian Dior, Hennessy-Cognac und Uhren von Tag Heuer.

Schon zuletzt hatte es bei LVMH geheißen, zum Jahresende 2015 hätten die Anschläge in Paris viele Touristen von Shopping-Reisen nach Europa abgehalten. Allerdings liefen auch die Geschäfte in Hongkong nicht rund.

Insgesamt stieg der Konzernumsatz im abgelaufenen Quartal um vier Prozent auf 8,62 Milliarden Euro -100 Millionen weniger als von Analysten erwartet.

Der Umsatz mit Mode- und Lederartikeln, der für den Großteil der Erlöse steht, stagnierte auf vergleichbarer Basis bei knapp drei Milliarden Euro. Analysten hatten mit einem Plus von zwei bis drei Prozent gerechnet.

Bereits am Freitag hatte der kleinere Rivale Prada aus Italien mitgeteilt, Gewinn und Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr (per Ende Januar) seien um je rund ein Viertel auf 96 beziehungsweise 331 Millionen Euro gesunken. Prada hatte dazu vor allem auf die Entwicklung in China verwiesen, wo sich unter anderem die Wirtschaft schwächer als erwartet entwickelt.

Die Beratungsfirma Bain hatte in der vergangenen Woche in einer Studie in Aussicht gestellt, dass die weltweiten Umsätze mit Luxusgütern würden erst ab 2017 wieder anziehen.

su mit Reuters