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Christina Fernandez de Kirchner vermutet politische Verfolgung

In einer leidenschaftlichen Rede hat die ehemalige argentinische Staatspräsidentin Christina Fernandez de Kirchner die Untersuchungen gegen sie als

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Christina Fernandez de Kirchner vermutet politische Verfolgung

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In einer leidenschaftlichen Rede hat die ehemalige argentinische Staatspräsidentin Christina Fernandez de Kirchner die Untersuchungen gegen sie als politische Verfolgung verurteilt.

Gegen Fernández soll wegen mutmaßlicher Geldwäsche ermittelt werden. Dieses hatte die Bundesstaatsanwaltschaft am Samstag beantragt. Die Ermittlungen sind Teil des in Argentinien als “Geldweg K” bekannten Falls, wobei das “K” für ihren Nachnamen Kirchner steht.

Die 63-Jährige äußerte sich nach ihrer Aussage zu einer anderen Strafsache, bei der ihr negatives Wirtschaften bei der Verwaltung der Devisen in der argentinischen Zentralbank vorgeworfen wird:

“Während meiner Amtszeit haben die Behörden lange Zeit nach dem “K” für Kirchner in den Akten gesucht. Aber das Ergebnis war, dass sie während der Untersuchung über mich auf das “M” für Macri stießen.”

Und jener aktuelle argentinische Präsident Mauricio Macri soll in die Affäre der Panama Papers involviert sein.

Anhänger Kirchners vermuten nun eine Ablenkungsoffensive, da im polarisierten Argentinien Korruptionsvorwürfe leicht zum Zündstoff für politische Skandale werden.

Inhaftierter Geldgeber spricht von Korruptionsnetz

Laut einer Nachrichtenagentur hat ein inhaftierter Geldgeber ausgesagt, an einem Korruptionsnetz beteiligt gewesen zu sein. Über dieses Netz seien Gelder aus staatlichen Bauaufträgen auf Konten unter anderem in der Schweiz und Spanien überwiesen worden. – Kirchner war bis zum vergangenen Dezember Präsidentin. Ihr wird seit längerem Korruption unterstellt.