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Syrische Opposition macht Zugeständnisse

Die Friedensgespräche für das Bürgerkriegsland Syrien gehen in Genf in die dritte Runde. Einen Durchbruch hat es bisher nicht gegeben. Trotz

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Die Friedensgespräche für das Bürgerkriegsland Syrien gehen in Genf in die dritte Runde. Einen Durchbruch hat es bisher nicht gegeben. Trotz vereinbarter Waffenruhe wird vor allem in und um die Stadt Aleppo gekämpft und mindestens 30.000 Menschen sind erneut auf der Flucht. Dennoch sehen Experten Fortschritte in Genf.

Meinung

Nur ohne Assad.

Analyst Hasni Abidi sagt: “Was hier in Genf passiert, hat unmittelbaren Einfluss auf den Krieg in Syrien. Dass das Regime jetzt die Situation wieder hat eskalieren lassen, gefährdet natürlich die Gespräche hier in Genf. Das macht es der Opposition sehr schwer, die Gespräche fortzusetzen. Wenn weiter geschossen wird, geht der Massenexodus aus Aleppo weiter, und die Opposition ist sich dessen bewusst.”

Die Vertreter der syrischen Regierung waren am Freitag in Genf zur dritten Runde der Friedensgespräche eingetroffen. Der Delegationsleiter, Baschar al-Dschafari, nannte die ersten Gespräche mit dem UN-Sondergesandten Staffan de Mistura konstruktiv. Bei den Gesprächen soll die Bildung einer Übergangsregierung und die Ausarbeitung einer neuen Verfassung diskutiert werden.

Die syrische Opposition ist nach eigenen Angaben zur Zusammenarbeit in einer Übergangsregierung mit Diplomaten und Technokraten der Regierung von Machthaber Baschar al-Assad bereit. Eine Beteiligung von Assad selbst und dessen Führungsriege schloss der Delegationsleiter der Opposition aber kategorisch aus.