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Venezuela: Zeitumstellung folgt Föhn-Appell

Wegen einer schweren Stromkrise wird Venezuela die Uhren am 1. Mai um eine halbe Stunde vorstellen. Zuvor hatte Präsident Nicolás Maduro bereits die

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Venezuela: Zeitumstellung folgt Föhn-Appell

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Wegen einer schweren Stromkrise wird Venezuela die Uhren am 1. Mai um eine halbe Stunde vorstellen. Zuvor hatte Präsident Nicolás Maduro bereits die Einführung einer Vier-Tage-Woche im öffentlichen Sektor verkündet und Frauen dazu aufgerufen, auf das Föhnen zu verzichten, um Energie zu sparen.

Hauptgrund für den Strom-Notstand ist der dramatische Wassermangel im Stausee El Guri im Süden Venezuelas, dessen Wasserkraftwerk sonst über 60 Prozent des Energiebedarfs in Venezuela deckt.

Die Regierung in Caracas macht das Klimaphänomen El Niño für einen starken Temperaturanstieg verantwortlich, der den Pegel des Sees zum Absinken gebracht habe.

Von normalerweise 10.000 Megawatt ist die Leistungskapazität in dem Kraftwerk auf knapp 4000 Megawatt gefallen. Bereits Ende April könnte die Stromproduktion im Kraftwerk fast komplett zum Erliegen kommen.