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Pulitzer-Preis für Recherche über Sklavenarbeit


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Pulitzer-Preis für Recherche über Sklavenarbeit

In New York sind zum einhundertsten Mal die Pulitzer-Preise vergeben worden. In der wichtigsten Kategorie “Dienst an der Öffentlichkeit” ging der Preis in diesem Jahr an die US-Nachrichtenagentur AP. Die Journalisten wurden für ihre Recherche über Sklavenarbeit in der Fischerei-Industrie in Südostasien ausgezeichnet.

Sie hatten aufgedeckt, wie Männer aus Myanmar und anderen Ländern zum Teil in Käfigen gefangen gehalten und gezwungen werden, auf Fischerbooten zu arbeiten. Die Berichterstattung führte schließlich zur Freilassung von mehr als 2000 Sklavenarbeitern und zur Festnahme von einem Dutzend Verdächtiger.

Den Pulitzer-Preis gibt es in insgesamt 21 Sparten.

Die Nachrichtenagentur Reuters und die Zeitung “New York Times” teilen sich die Auszeichnung für ihre “Breaking News”-Fotografie. Beide dokumentierten die Flüchtlingskrise in Europa und dem Nahen Osten.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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