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Erneutes Beben und Nachbeben erschweren Rettungsarbeiten in Ecuador

Ein neues schweres Erdbeben der Stärke 6,2 hat Ecuador erschüttert. Das Epizentrum lag rund 25 Kilometer vor der Küste des südamerikanischen Landes –

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Erneutes Beben und Nachbeben erschweren Rettungsarbeiten in Ecuador

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Ein neues schweres Erdbeben der Stärke 6,2 hat Ecuador erschüttert. Das Epizentrum lag rund 25 Kilometer vor der Küste des südamerikanischen Landes – in derselben Region wie bereits am vergangenen Samstag. Rettungsmaßnahmen mussten vorübergehend ausgesetzt werden.

Behördenangaben zufolge liegt die vorläufige Bilanz der Todesopfer des Bebens vom Samstag bei über 500.

In der besonders schwer betroffenen Stadt Portoviejo wurde ein Verteilzentrum für nationale und internationale Hilfslieferungen eröffnet. Das Militär hat die Organisation übernommen: “Wir haben vor allem haltbare Lebensmittel bekommen, darunter Thunfisch, Reis, Kekse. Wir können etwa 7000 bis 8000 Rationen an die Leute ausgeben, die sie nach dieser Naturkatastrophe am dringendsten benötigen”, erklärt ein Soldat.

Mehrere Hundert Menschen werden weiter vermisst. Die Wahrscheinlichkeit Menschen lebend unter den Trümmern zu finden, wird immer geringer. Mehr als 20.000 suchten in Notlagern Zuflucht, viele andere leben in Zelten.

“Die Menschen sind verzweifelt und das hilft nicht. Sobald es Hilfen gibt, strömen alle zusammen. Das Leiden ist groß.”, erzählt eine Überlebende.

Hilfe für die Opfer des Erdbebens in Ecuador kam auch aus dem Nachbarland Peru. Ein Militärflugzeug brachte mehrere Tonnen Hilfsgüter und transportierte Verletzte in Krankenhäuser der Millionenstadt Guayaquil und der Hauptstadt Quito.