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Mitsubishi hat mehr als 600.000 Abgastests manipuliert

Der japanische Autokonzern Mitsubishi hat zugegeben, die Abgastests von Kleinwagen manipuliert zu haben. Konzernchef Tetsuro Aikawa sagte, betroffen

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Der japanische Autokonzern Mitsubishi hat zugegeben, die Abgastests von Kleinwagen manipuliert zu haben. Konzernchef
Tetsuro Aikawa sagte, betroffen seien 625.000 Autos für den heimischen Markt. Darunter befinden sich fast 470.000 Wagen, die für den Konkurrenten Nissan gefertigt
wurden, so Aikawa während einer Pressekonferenz.

“Wir haben festgestellt, dass die durchgeführten Abgastests einen geringeren als den tatsächlichen Treibstoffverbrauch angeben”, Aikawa. “Es hat sich außerdem herausgestellt, dass diese Tests zum Spritverbrauch nicht den japanischen Vorschriften entsprechen. Wir entschuldigen uns bei all unseren Kunden und bei allen, die an unserem Unternehmen beteiligt sind.”

Der Verkauf der betroffenen Modelle sei eingestellt worden, so Aikawa. Der Vorgang war bei einer internen Überprüfung bei Misubishi herausgekommen.

Schon vor der offiziellen Bekanntgabe der Betrügereien war der Aktienkurs der Firma nach entsprechenden Spekulationen um 15 Prozent eingebrochen.