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US-Verkehrsaufsicht prüft Mitsubishi

Die US-Verkehrsaufsicht nimmt im Skandal um geschönte Verbrauchswerte den japanischen Autobauer Mitsubishi Motors unter die Lupe. Man habe den

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US-Verkehrsaufsicht prüft Mitsubishi

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Die US-Verkehrsaufsicht nimmt im Skandal um geschönte Verbrauchswerte den japanischen Autobauer Mitsubishi Motors unter die Lupe.

Man habe den Pkw-Hersteller um Informationen über Fahrzeuge für den US-Markt gebeten, so die Behörde NHTSA.

(Weitere Angaben machte die NHTSA zunächst nicht.) Sieben Monate nach Bekanntwerden des Abgasskandals bei Volkswagen hatte Mitsubishi Mitte der Woche Tricks bei Tests zum Treibstoffverbrauch eingeräumt. Es geht um 625.000 Kleinwagen für den japanischen Markt, die meisten davon wurden für Nissan gebaut.

Mitsubishi hatte bereits angekündigt, auch Modelle zu prüfen, die für die Auslandsmärkte produziert wurden. Der Konzern baut etwa eine Million Autos im Jahr und wirbt unter anderem mit umweltfreundlichen Motoren.

Analysten von JP Morgan schätzen, der Skandal könne Mitsubishi mindestens 400 Millionen Euro kosten – zusätzlich zum Vertrauensverlust.

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su mit Reuters