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Keine Hinweise auf Gewalt oder Selbstmord nach Tod des Popstars Prince

Nach dem überraschenden Tod des Popstars Prince hat die Polizei im US-Bundesstaat Minnesota Details zu ihren Ermittlungen bekannt gegeben. Der

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Keine Hinweise auf Gewalt oder Selbstmord nach Tod des Popstars Prince

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Nach dem überraschenden Tod des Popstars Prince hat die Polizei im US-Bundesstaat Minnesota Details zu ihren Ermittlungen bekannt gegeben. Der Musiker sei von Mitarbeitern leblos in einem Fahrstuhl seiner Paisley Park Studios gefunden worden. Er starb offenbar ohne Zeugen.

In den Wochen vor seinem Tod war der Sänger gesundheitlich angeschlagen, er wurde zeitweilig auch im Krankenhaus behandelt. Ob ein Zusammenhang besteht, ist aber noch unklar. Auf eine Erklärung für den Tod würden die Fans des Sängers noch warten müssen, wie der zuständige Sheriff Jim Olsen erklärte.

“Wir derzeit haben keinen Grund zur Annahme, dass es ein Selbstmord war. Am Körper gab es auch keine Anzeichen von Gewalteinwirkung”, so der Sheriff. “Die Leiche wurde für die Autopsie zum Labor von Frau Doktor Strobell gebracht. Das Ergebnis dieser Autopsie könnte noch einige Wochen auf sich warten lassen, was nicht ungewöhnlich ist.”

Der Leichnam wurde rund vier Stunden lang untersucht und inzwischen der Familie des Musikers übergeben.

Die Fans gingen unterdessen dazu über sich auf das Leben und Wirken des Musikers zu konzentrieren. “Mir bleiben noch viele Jahre, um seine Musik zu genießen. Eigentlich feiern wir heute eher. Gestern wurde getrauert, heute wird gefeiert”, so ein Fan an einer provisorischen Gedenkstätte in New York.

Prince gilt als einer der bedeutendsten Popmusiker und stilbildend für seine Generation. Er starb am Donnerstag im Alter von 57 Jahren überraschend auf seinem Anwesen in den Nähe von Minneapolis.