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Cruz und Kasich schließen Anti-Trump-Pakt

Die beiden republikanischen Präsidentschaftskandidaten Ted Cruz und John Kasich haben sich gegen Donald Trump verbündet.

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Cruz und Kasich schließen Anti-Trump-Pakt

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Die beiden republikanischen Präsidentschaftskandidaten Senator Ted Cruz und Gouverneur John Kasich haben ein Bündnis geschlossen, um einen Nominierung des Milliardärs Donald Trump zu verhindern. Cruz verzichtet darauf, bei den Vorwahlen in Oregon (17. Mai) und New Mexico (7. Juni) anzutreten, Kasich auf die Vorwahl in Indiana (3. Mai). Senator Cruz hatte Kasich bereits mehrfach vorgeworfen, ihm die Wähler abspenstig zu machen.

Meinung

Wenn wir Trump nominieren, wird Hillary gewinnen

“65 bis 70 Prozent der Republikaner verstehen, dass Donald Trump nicht der beste Gegner von Hillary Clinton ist. Wenn wir Trump nominieren, wird Hillary gewinnen und zwar mit zweistelligem Vorsprung”, sagte Cruz bei einer Wahlkampfveranstaltung in Evansville im Bundesstaat Indiana.


Wahlwerbespot für Senator Ted Cruz greift Kasich an


Über diesen Wahlwerbespot des Pro Cruz “Trusted Leadership PAC” hat sich Gouverneur Kasich besonders geärgert


Ziel des zunächst auf die drei Bundesstaaten beschränkten Deals ist es, zu verhindern, dass Trump auf dem Parteitag in Cleveland (18. bis 21. Juli) bereits im ersten Wahlgang zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner gewählt wird.

Trump bezeichnete die Absprache als “Kartell zweier verzweifelter Verlierer”. Er hat der Parteiführung bereits mehrfach vorgeworfen mit zweifelhaften Verfahrenstricks auf dem Parteitag eine Mehrheit gegen ihn zustandezubringen.




Trump verfügt bereits über 844 der 1237 für eine Nominierung erforderlichen Delegierten.

Das Bündnis zeichnete sich bereits in der vergangen Woche ab, als Cruz auf Wahlkampfauftritte in den Westküstenstaaten Rhode Island, Connecticut und Delaware verzichtete. Am Dienstag finden in fünf Westküstenstaaten (Maryland, Pennsylvania, Connecticut Rhode Island, und Delaware) Vorwahlen statt. Dort liegt Donald Trump in den Meinungsumfragen weit vorn.

Besonders wichtig ist die Vorwahl in Indiana, weil dort 57 Delegierte an den Kandidaten vergeben werden, der die meisten Stimmen erhält. Auch in Indiana liegt Trump weit vorn, kommt aber nicht auf eine absolute Mehrheit.

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Stand der Delegierten


REPUBLIKANER

  • Donald Trump: 844 Delegierte
  • Ted Cruz: 555 Delegierte
  • Marco Rubio: 167 Delegierte (aufgegeben)
  • John Kasich: 147 Delegierte
  • Ben Carson: 6 Delegierte (aufgegeben)
  • Jeb Bush: 3 Delegierte (aufgegeben)
    Notwendig zur Nominierung: 1237 Delegierte

DEMOKRATEN

  • Hillary Clinton: 1927 Delegierte
  • Bernie Sanders: 1172 Delegierte
    Notwendig zur Nominierung: 2383 Delegierte

    Quelle: CBS News
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