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Donald Trump: "Die anderen beiden sollten endlich aufgeben"

Die beiden großen Parteien in den USA setzen heute ihre Vorwahlen fort, bei denen sie ihre Bewerber um das Präsidentenamt bestimmen wollen. Gewählt

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Donald Trump: "Die anderen beiden sollten endlich aufgeben"

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Die beiden großen Parteien in den USA setzen heute ihre Vorwahlen fort, bei denen sie ihre Bewerber um das Präsidentenamt bestimmen wollen. Gewählt wird in Connecticut, Delaware, Maryland, Pennsylvania und Rhode Island.

Meinung

Das Vorwahlsystem der Republikaner ist kaputt.

Bei den Republikanern ist nun auch wieder neues Feuer im Wahlkampf, nach dem Waffenruheabkommen zwischen den beiden Gegenkandidaten zum führenden Donald Trump.

Weil er im Rennen sei, sagt Trump, sehe nun jeder, dass das Vorwahlsystem der Republikaner manipuliert und kaputt sei. Die beiden anderen könnten rechnerisch gar nicht mehr gewinnen: Sie sollten aufgeben, damit sich endlich alle gegen Hillary Clinton zusammenschließen könnten.

Die Wahlkampfrede von Donald Trump in Wilkes-Barre, Pennsylvania, am 25. April

Er verstehe die Taktik hinter dem Abkommen, sagt der Politikforscher Terry Madonna: Aber das befeuere eben auch die Trump-Darstellung, dass die Parteiführung gegen ihn sei und alle ihn nur aufhalten wollten.

Im Rennen sind auch noch John Kasich und Ted Cruz. Sie wollen in einigen der verbleibenden Vorwahlen dem jeweils anderen dort das Feld überlassen, wo er Siegchancen hat.

So will sich Kasich in Indiana mit dem Wahlkampf zurückhalten, damit Cruz dort bessere Chancen hat.

Im Gegenzug macht dieser ihm den Weg in Oregon und New Mexico frei.

Auf den Stimmzetteln erscheinen beide aber in allen drei Staaten. Und in anderen Vorwahlen wollen sie weiter gegeneinander konkurrieren.

Die Entscheidung über die Nominierung fällt – wie bei den Demokraten – auf dem Wahlparteitag im Sommer. Trump hat dafür die meisten Stimmen zusammen; trotzdem sind Möglichkeiten denkbar, wie auch jemand anders für die Präsidentenwahl im November nominiert werden könnte.