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Jubel in Paris: Australien vergibt milliardenschweren U-Boot-Deal an Frankreich

ThyssenKrupp hat einen der größten Deals der deutschen Wirtschaftsgeschichte verpasst.

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Jubel in Paris: Australien vergibt milliardenschweren U-Boot-Deal an Frankreich

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Die australische Regierung hat einen milliardenschweren U-Boot-Auftrag an Frankreich vergeben: Der Schiffbaukonzern DCNS soll in den kommenden Jahren 12 U-Boote der Suffren-Klasse herstellen.

Meinung

Wir haben uns für 50 Jahre mit Australien liiert.

Präsident François Hollande sprach von einer “historischen Entscheidung”, Verteidigungsminister Jean-Yves le Drian erklärte man habe sich für 50 Jahre mit Australien “liiert”, der Auftrag schaffe in Frankreich “mehrere Tausend Arbeitsplätze”. Die Regierung in Paris hält knapp zwei Drittel der Anteile des Unternehmens.

Gefertigt wird unter anderem in einer Werft in Adelaide, wie der australische Premier Malcolm Turnbull bekanntgab: “Diese modernsten Marineschiffe der Welt, werden hier in Australien gebaut, mit australischen Arbeitsplätzen, australischem Stahl und australischer Expertise. So werden unsere Sicherheit und unser erfolgreicher Übergang in die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts gewährleistet und Arbeitsplätze für unsere Kinder und Enkelkinder gesichert.”

Groß war die Enttäuschung bei den Mitbewerbern: Für den Essener Industriekonzern ThyssenKrupp wäre es einer der größten Aufträge der Unternehmensgeschichte gewesen.

Auch die japanischen Unternehmen Mitsubishi Heavy Industries und Kawasaki Heavy Industries gingen leer aus. Man werde Australien um eine Erklärung dafür bitten, warum das japanische Angebot nicht gewählt wurde, erklärte Außenminister Gen Nakatani enttäuscht.