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High-Tech Mönch: Im Dienst des Buddhismus

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High-Tech Mönch: Im Dienst des Buddhismus

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Um für den Buddhismus zu werben, ist in diesem chinesischen Tempel in Beijing ein kleiner High-Tech Mönch unterwegs. Xian’er hält eine Art Touchpad

Um für den Buddhismus zu werben, ist in diesem chinesischen Tempel in Beijing ein kleiner High-Tech Mönch unterwegs. Xian’er hält eine Art Touchpad vor der Brust.
Er kann buddhistische Gesänge wiedergeben, bewegt sich durch Befehle via Spracherkennung und führt einfache Gespräche mit seinem Gegenüber.
In seiner gelben Kutte und mit kahlem Kopf erinnert er an die Cartoon-Version eines buddistischen Mönchs.

Ein Gemeinschaftsprojekt eines Technologie Unternehmens und Experten chinesischer Universitäten

Meister XIANFAN erklärt:“Es ist ein Projekt das Buddhismus und Wissenschaft kombiniert. Es zeigt, das Wissenschaft und Buddhismus sich nicht widersprechen oder gegensätzlich sind und das sie vielfältig kompatibel sind.”

Das der kleine Robotermönch tatsächlich im Tempel unterwegs ist, ist zur Zeit noch die Ausnahme. Die meiste Zeit verbringt er beim Meditieren – in völliger Stille, auf einem Sockel vor dem Tempel. Doch das Interesse der Besucher ist geweckt.

High-Tech im Dienst der Spiritualität

Die 29 jährige Touristin ZHAO XIAN erklärt:“Man hat den Eindruck, das ein traditioneller Tempel ein sehr ernster Ort sein sollte. Aber er ist eher putzig. Der Kontrast ist sehr groß – aber es ist ein possierlicher Kontrast.”

Und die 43 jährige MICHELLE YU fügt hinzu:“Er sieht sehr süss und liebenswürdig aus. Er wird den Buddhismus mehr Menschen nahe bringen. Denn sie werden ihn interessant finden und versuchen den Buddhismus zu verstehen.”

Der Tempel in Beijing meldet, das der kleine Robotermönch bereits einen offiziellen WeChat Account habe – und schon einige Follower.