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Italien: Polizei verhaftet Islamisten, die womöglich Rom angreifen wollten

Die italienische Polizei hat bei einer Anti-Terror-Operation mehrere Personen festgenommen, die unter anderem im Verdacht stehen, Anschläge in

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Italien: Polizei verhaftet Islamisten, die womöglich Rom angreifen wollten

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Die italienische Polizei hat bei einer Anti-Terror-Operation mehrere Personen festgenommen, die unter anderem im Verdacht stehen, Anschläge in Italien geplant zu haben. Unter den Inhaftierten ist laut den Sicherheitskräfte ein Paar, das womöglich mitsamt seinen zwei kleinen Kindern nach Syrien reisen wollte, um sich dort der Miliz Islamischen Staat (IS) anzuschließen.

Dabei handelt es sich um Abderrahim Moutahrrick und seine Fau Salma Bencharki. Moutahrrick, ein Kickboxer, hat laut den Ermittlern von der IS-Miliz den Auftrag bekommen, in Italien Attentate zu verüben.

Staatsanwalt Maurizio Romanelli sagte, besonders Rom und der Vatikan hätten als Ziel christlicher Pilger im Visier der Islamisten gestanden. Das gehe aus den abgefangenen Mitteilungen hervor.


Den Anschlagsbefehl soll der aus Marokko stammende Mohamed Koraichi geschickt haben. Den Ermittlern zufolge reiste er 2015 mit seiner Frau und drei Kindern nach Syrien oder in den Irak, um sich dem IS anzuschließen. Gegen beide wurde jetzt Haftbefehl erlassen.

Daneben wurde der 23-jähriger Marokkaner Abderrahmane Khachia verhaftet, dessen Bruder vergangenes Jahr als IS-Kämpfer aus Italien ausgewiesen wurde. Außerdem wurde Koraichis Schwester verhaftet.