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Das Geheimnis der Mona Lisa: Mann oder Frau - oder beides?

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Das Geheimnis der Mona Lisa: Mann oder Frau - oder beides?

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Der italienische Kunstdetektiv Silvano Vinceti ist mit Infrarottechnologie zu der erstaunlichen Erkenntnis gekommen: Es waren nicht ein, sondern zwei Modelle, eine Frau UND ein Mann!

Leonardo da Vincis Mona Lisa und ihr geheimnisvolles Lächeln gehören zu den großen Mysterien der Kunstgeschichte. Auf der Suche nach dem Modell für das berühmte Gemälde ist der italienische Kunstdetektiv Silvano Vinceti vom nationalen, italienischen Kulturerbe-Komitee

Meinung

Das erklärt die Faszination Leonardo da Vincis für das Androgyne. Mit anderen Worten: Der perfekte Mensch war für ihn eine Mischung aus Mann und Frau.

zu einer erstaunlichen Erkenntnis gekommen: Es waren nicht ein, sondern zwei Modelle, eine Frau UND ein Mann, Lisa Gherardini, auch als Lisa del Giocondo bekannt, und Gian Giacomo Caprotti, alias Salaj) (sein langjähriger Lehrling und Geliebter, wie manche vermuten).

Silvano Vinceti: “Mithilfe von Infrarottechnologie konnten wir nachweisen, dass die Mona Lisa auf einer ersten Farbschicht überhaupt nicht lächelte, sondern melancholisch und traurig dreinschaute.”

In minutiöser Detailarbeit hat das Forscherteam Darstellungen Gian Giacomo Caprottis aus der Hand da Vincis mit dem Mona-Lisa-Gemälde verglichen. Fazit: Das Lächeln stammt vom männlichen Modell und wurde nachträglich hinzugefügt, weil Lisa Gherardini (die Ehefrau des florentiner Händlers Francesco del Giocondo, der als der Auftraggeber für das Gemälde gilt) einfach nicht lächeln wollte – mutmaßt der Kunstdetektiv.

Silvano Vinceti: “Wir haben alle Gemälde, auf denen Salaj für Leonardo Modell saß mit dem Porträt der Mona Lisa verglichen, und einige Details stimmen perfekt überein. Er benutzte also zwei Modelle und fügte dann kreative Details hinzu, die seiner Fantasie entsprangen. Das erklärt die Faszination Leonardo da Vincis für das Androgyne. Mit anderen Worten: Der perfekte Mensch war für ihn eine Mischung aus Mann und Frau.”

“Im vergangenen Jahr stießen Forscher bei Ausgrabungen in Florenz auf Knochensplitter, die sie für Überreste Lisa Gherardinis halten”:http://derstandard.at/2000022773910/Mona-Lisas-Identitaet-bleibt-wohl-ein-Geheimnis. Über das Modell für die “Mona Lisa” wird schon lange spekuliert, Gherardini gilt als gängige These. Eindeutige Beweise gibt bislang jedoch nicht.