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Obamas Seitenhiebe gegen Trump und Clinton beim Korrespondenten-Dinner

US-Präsident Barack Obama ist bei seinem letzten Galadinner für die Korrespondenten im Weißen Haus noch einmal zur Höchstform aufgelaufen und bewies

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Obamas Seitenhiebe gegen Trump und Clinton beim Korrespondenten-Dinner

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US-Präsident Barack Obama ist bei seinem letzten Galadinner für die Korrespondenten im Weißen Haus noch einmal zur Höchstform aufgelaufen und bewies, dass er ein ausgezeichneter Comedian ist. Es war ein Abschied voller Selbstironie und Sticheleien gegen die Präsidentschaftsbewerber. “Im kommenden Jahr wird hier jemand anderes an dieser Stelle stehen und wir alle können nur raten, wer sie sein wird”.

Meinung

Das Establishment der Republikaner ist immer noch skeptisch. Sie sagen, es fehlt Donald an der außenpolitischen Erfahrung, um Präsident zu werden. Aber fairerweise muss man sagen, dass er über die Jahre viele Führungspersönlichkeiten aus aller Welt getroffen hat: Miss Schweden,… Miss Argentinien,… Miss Aserbaidschan…"

Über Hillary Clinton sagte er: “Jetzt mal ehrlich: Wenn Hillary versucht, die Gunst der Jungwähler zu gewinnen, dann ist das ein bisschen so, wie wenn ein Verwandter ein Facebook-Konto eröffnet. “Liebes Amerika, hast Du mein Anstupsen mitbekommen? Hast Du es auf Deiner Pinnwand gesehen? Ich weiß nicht, ob ich das richtig mache.”

Über Bernie Sanders sagte er: “Bernie, Du siehst aus wie eine Million Dollar. Oder, damit Du es besser verstehst, Du siehst aus wie 37.000 Spenden über jeweils 27 Dollar.” Obama spielte damit auf die vielen kleinen Summen an Wahlkampfspenden für Sanders an.

“Ist dieses Dinner zu geschmacklos für ‹The Donald›? Was könnte er denn sonst vorgehabt haben? Ist er daheim, ein Trump-Steak essen oder twittert er Beleidigungen an Angela Merkel? Was tut er wohl gerade? Das Establishment der Republikaner ist immer noch skeptisch. Sie sagen, es fehlt Donald an der außenpolitischen Erfahrung, um Präsident zu werden. Aber fairerweise muss man sagen, dass er über die Jahre viele Führungspersönlichkeiten aus aller Welt getroffen hat: Miss Schweden,… Miss Argentinien,… Miss Aserbaidschan…”

Obama nahm auch sich selbst auf die Schippe: “Vor acht Jahren war ich ein Mann voller Idealismus und Energie und schauen Sie mich jetzt an. Ich bin ergraut und zähle die Tage, die mir noch bleiben.

Auch über seinen Besuch vergangene Woche in Großbritannien witzelte er. “Ich werde offensichtlich nicht einmal im Ausland mehr ernst genommen. Letzte Woche empfang mich Prinz George nur im Bademantel. Ein echter Bruch des Protokolls. Das war ein Schlag ins Gesicht.”