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Bayern-Leid ist Madrid-Freud

Leid in Bayern, Freude in Spanien. Atleticos Trainer Diego Simeone und seine Männer haben allen Grund zum Feiern: Trotz der 1:2-Niederlage gegen die

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Leid in Bayern, Freude in Spanien. Atleticos Trainer Diego Simeone und seine Männer haben allen Grund zum Feiern: Trotz der 1:2-Niederlage gegen die Bayern im Champions-League-Halbfinale zogen die Spanier nach einem nervenzehrenden Spiel ins Finale des Turniers ein. Alles kein Zufall, sondern Ergebnis langer Anstrengungen, so Simeone.

“Wir haben in den vergangenen viereinhalb Jahren hart gearbeitet. Manche Dinge haben wir noch nicht verbessert. Aber es ist kein Zufall, wenn jemand wie wir im Europa League Finale steht, im Finale des Super Cups oder der Copa del Rey oder zwei Champions-League-Finals mit zehn neuen Spielern, mit vielen jungen Spielern. Das ist kein Zufall.”


Wunden lecken dagegen in München. Pep Guardiola musste seinen Traum vom Triple gestern beerdigen, und mit ihm Zigtausende Bayernfans. Jetzt ist zum Abschied auf München nur noch das Double drin, wenn überhaupt. Guardiola nach dem Spiel sichtlich geknickt.


Guardiola: “Heute ist es ein bisschen traurig. In den kommenden Tagen werden wir besser analysieren können, was passiert ist. Wir sind aber stolz auf unsere Arbeit und schauen nach vorn.”

Und während in München Grabesstille herrschte, war in Madrid Party angesagt. Auf dem Neptuns-Platz in der spanischen Hauptstadt feierten die Fans den jüngsten Erfolg ihres Teams. Am 28. Mai ist das Finale in Mailand. Vielleicht klappt es nach den Finalniederlagen 1974 und 2014 diesmal mit dem Titel.