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Feuerpause für Aleppo

Im syrischen Bürgerkrieg wird die Waffenruhe auf das umkämpfte Aleppo ausgeweitet. Die Regierungstruppen erklärten sie würden ab Donnerstag für 48

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Im syrischen Bürgerkrieg wird die Waffenruhe auf das umkämpfte Aleppo ausgeweitet. Die Regierungstruppen erklärten sie würden ab Donnerstag für 48 Stunden ein “Regime der Ruhe” implementieren. Die anhaltenden Kämpfe in Aleppo hatten den Waffenstillstand in Syrien erheblich gefährdet. US-Außenminister John Kerry zeigte sich zuversichtlich, dass die Waffenruhe in Aleppo diesmal Bestand hat.

“Seither haben wir einen generellen Rückgang der Gewalt in diesen Gebieten gesehen, auch wenn es Berichte über anhaltende Gefechte in einigen Gegenden gibt, was nicht überraschend ist, weil er erst seit Mitternacht in Kraft ist und wir noch dabei sind die Meldung vom Waffenstillstand zu verbreiten”, sagte Kerry in Washington nach einer Begegnung mit der Hohen Repräsentantin der EU für Außenpolitik, Federica Mogherini.

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Mogherini bekräftigte die Unterstützung der EU für den Friedensprozess in Syrien: “Die Europäische Union wird sich weiter an der Verteilung von humanitärer Hilfe und den Friedensverhandlungen in Genf beteiligen, damit es zu einer Machtübergabe kommen kann”, erklärte Mogherini.

Von russischer Seite hieß es, der Schritt könnte der “Prolog zu einer vollwertigen Feuerpause” sein. Wenn aber jemand wie die Al-Nusra-Front bewusst den Frieden nicht wolle, werde er ständig provozieren und beschießen.

Ende Februar war eine von Washington und Moskau vermittelte Waffenruhe in Syrien in Kraft getreten. Sie war in der vergangenen Woche immer öfter gebrochen worden, besonders in der Umgebung von Aleppo.

In der Nacht zum Mittwoch hatte es am Rand von Aleppo erneut heftige Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen gegeben. Am Mittwochmorgen beruhigte sich die Lage dann etwas.