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UN-Resolution: Krankenhäuser in Kriegsgebieten sollen besser geschützt werden

Während sich die Internationale Gemeinschaft um eine Waffenruhe für Aleppo bemüht, sind bei Kämpfen in der nordsyrischen Stadt erneut mehrere Dutzend

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UN-Resolution: Krankenhäuser in Kriegsgebieten sollen besser geschützt werden

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Während sich die Internationale Gemeinschaft um eine Waffenruhe für Aleppo bemüht, sind bei Kämpfen in der nordsyrischen Stadt erneut mehrere Dutzend Menschen ums Leben gekommen.

Die Regierungstruppen kontrollieren den Westen der Stadt, Regimegegner den Osten. Bei Kämpfen zwischen den Kriegsparteien sind nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in den vergangenen Tagen mindestens 250 Menschen getötet worden.

Immer wieder werden in Syrien auch Krankenhäuser Ziel von Angriffen. Die Präsidentin der Vereinigung “Ärzte ohne Grenzen” sagte dazu vor dem UN-Sicherheitsrat in New York aus. “Es ist jetzt wichtig, zu handeln. Es geht nicht darum, hier nur abzustimmen und eine Resolution zu verabschieden, sondern wir müssen Angriffe verhindern”, so Joanne Liu.

Das Gremium verabschiedete einstimmig eine Resolution, in der Attacken auf Gesundheitseinrichtungen, medizinisches Personal und Patienten als Verstöße gegen internationales humanitäres Recht eingestuft werden.

Krankenhäuser in Kriegsgebieten, auch außerhalb Syriens, sollen in Zukunft besser geschützt werden.

“Wenn Militäranschläge mit chirurgischer Präzision Krankenhäuser treffen, dann läuft etwas entschieden falsch”, erklärte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon vor dem UN-Sicherheitsrat.